Isla Negra –  Mikael Ross

Ausstellungseröffnung von Mikael Ross am 6.2.19 um 19 Uhr:Schon von klein auf begeisterter Comicleser, verfolgt Mikael Ross über Umwege seinen initialen Traum, selbst einmal ein Comic-Macher zu werden. Eine Berufsausbildung zum Schneider und ein Modedesignstudium in Berlin Weißenssee führen ihn nach Brüssel, eine Stadt, die wie kaum eine andere mit der neunten Kunst verwoben ist.

An der Brüsseler Hochschule für Bande Dessinée, Saint-Luc, lernt Ross den belgischen Szenaristen Nicolas Wouters kennen. Sie teilen die Faszination für Punk und Subkultur. Zusammen schreiben und zeichnen die beiden die Graphic Novel „Les pieds dans le béto" (2013). Das Buch ist 2014 unter dem Titel „Lauter Leben!“ im avant-verlag erschienen. Es folgt mit „Totem”, 2016 die zweite Zusammenarbeit mit Wouters: Eine dunkle coming of age Story die von einem belgischem Pfadfinder Camp in den Ardennen erzählt.

Letztes Jahr wurde sein im Oktober erschienenenes Buch „Der Umfall" mit dem ersten Berliner Comic Stipendium ausgezeichnet. In seinem Debut als Autor erzählt Ross von Noel, einem jungen Mann der nach dem Schlaganfall seiner Mutter in eine Einrichtung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung umziehen muss. Abseits der Comics bleibt Ross immer ein passionierter Bilderfinder, ein Zeichner. Mit der Ausstellung Isla Negra wird Ross eine Auswahl aus seinem graphischen Werk der letzten drei Jahre präsentieren.

„Zeichnungen sind Muscheln und Treibgut dass man beim umherstromern am Strand aufliest. Man nimmt sie mit nach hause und vergisst sie irgendwo in einem regal. Jahre später fallen sie einem dann überraschend wieder in die Hände.“ (Mikael Ross)

Die Ausstellung wird Donnerstag (7.2.), Freitag (8.2.), Montag (11.2.) und Mittwoch (13.2.) jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet sein.